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Bogenbrücke an der Nordseite des Ammersees offizell dem Verkehr übergeben

Die in die Jahre gekommene alte Amperbrücke der ehemahligen Bundesstraße B12 konnte wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll instandgesetzt werden. Sie wies auch nur einen knapp 1,40 m breiten Gehweg auf. Dieser Gehweg liegt auf dem Ammersee-Rad-Rundweg und wurde regelmäßig von einer Vielzahl von Radfahrern mitbenutzt. Für Radfahrer stellte die Brücke zwischen Stegen und Eching eine Engstelle da, hier mussten die Radfahrer absteigen und schieben. Ein Begegnungverkehr bei eine Breite von 1,40 m war nicht möglich. Auch für Fußgänger mit Kinderwagen ging ein passieren der Brücke oft mit Behinderungen einher.

Daher entschied sich das Staatliche Bauamt Weilheim für einen Neubau.

Eine besondere Anforderung lag in der Verkehrführung wärend der Bauzeit. Eine Behelfsbrücke schied sowohl aus Gründen des Naturschutzes, sowie der Nutzung der Staatsstraße St2070 als ausgewiesene Umleitungsstrecke der BAB 96 aus. Somit war auch eine Vollsperrung der Brücke nicht möglich.

Nach intensiven Verhandlungen mit der Autobahndirektion Südbayern konnte eine einmalige Sonderlösung umgesetzt werden. Für die Umleitung des gesamten Verkehrs auf der Staatsstraße konnte die Autobahn mit einbezogen werden. Dadurch konnte während der Bauzeit sowohl der Verkehr auf der Autobahn, wie auch auf der Staatstraße nahezu ungehindert fließen. Auch der Fußgänger und Radverkehr waren nur wenig beeinträchtigt.

Die Fertigstellung der Baumaßname wurde für Mitte Dezember angestrebt, um nicht in der Winterdienst-Betriebsphase zu fallen. Sowohl der zeitliche Rahmen als auch die veranschlagten Baukosten konnten eingehalten werden.

Anstehende Restarbeiten am Korrosionsschutz und an den Geländern werden witterungsbedingt erst im Mai 2021 erfolgen. In dieser Zeit werden noch geringfügige Einschränkungen im Verkehrsraum notwendig werden.